Freizeit & Tourismus in Hohn
Es gibt viel zu entdecken in unserer schönen Gemeinde. Kommen Sie mit auf eine Entdeckungstour.
Hohn ist mit ca. 2.700 Einwohnern das östliche Tor der Flusslandschaft Eider-Treene-Sorge. Von hier aus erschließen sich viele Zugänge zur weiten Niederungsfläche mit Feuchtgebieten, welche von großer Bedeutung für den Naturschutz sind. Obwohl der ländliche Strukturwandel auch in Hohn seine Spuren hinterlassen hat, ist das Dorf nach wie vor ein gemeinsamer und demnach wertvoller Lebensraum für Pflanze, Tier und Mensch.
Rund um den alten Bahndamm mit dem Bahnhof, der das Hohner Dorfmuseum und eine Ausstellung des Hohner Sees beherbergt sowie mit dem Ottergehege und dem altertümlichen Backofen gibt es eine Vielfalt an unterschiedlichen Eindrücken zu gewinnen.
Nicht wegzudenken ist mittlerweile auch die Transall des LTG 63, der „Engel der Lüfte”, die tief verbunden mit der Gemeinde ist und nun direkt im kulturellen Zentrum am alten Bahnhof mit einem dazugehörigen Museum bewundert werden kann.
Alte Dorfbestände, wie die mittlerweile über 200 Jahre alten Kopflinden – die Lungen des Dorfes- wachsen direkt an unserem Naturdenkmal – der Marienkirche- dem Gotteshaus der Kirchengemeinde, in der Mitte Hohns.
Die Eider-Treene-Sorge Flusslandschaft lädt zu ausgedehnten Rad- und Wandertouren in wunderschöner Natur ein. So kommt man auch an die Eider zu unserer Hohner Fähre, die sehr idyllisch inmitten der Natur liegt und Fährfahrten zu Fuß oder Rad anbietet.
Unseren Tourismus-Flyer können Sie am Ende der Seite herunterladen.
Die Sehenswürdigkeiten im Detail
(Foto: Gemeinde Hohn)
Mit dem Fährboot über die Eider
Die Hohner Fähre wurde 1634 durch den Rendsburger Bürgermeister Johann Speck das erste Mal in Betrieb genommen. 1961 stellte man den Fährbetrieb nach dem Bau der Eiderbrücke in Pahlhude ein.
Nach 38 Jahren, im Mai 1999 nahm man den Fährbetrieb mit dem Boot für Fußgänger und Radfahrer unter der Federführung der Gemeinde Hohn wieder auf.
2005 wurde der Verein Hohner Fähre e.V. mit 32 privaten Mitgliedern, 2 Vereinen (Hohner Gewerbe- und Tourismusverein e.V., WSC Lührs) und 2 Gemeinden (Hohn und Tielenhemme) gegründet.
Fährzeiten
01.05 – 30.09.
Sa. 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr
So. und feiertags 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Fährpreise
Personen: 1 €
Fahrräder: frei
Der Hohner See gilt als letzter erhaltener Geestflachwassersee und dient als Überschwemmungsgebiet der Eider – Treene – Sorge – Region.
Der Seeadler ist hier zu Hause und mit ihm einige weitere bedrohte Tier und Pflanzenarten. Denn der Hohner See ist seit 1995 ein Teil eines großen und vielfältigen Naturschutzgebietes in direkter Nachbarschaft mit dem Königsmoor und dem Hartshooper Moor.
Aufgrund seiner besonderen Lage dient er als Brut- und Rastplatz für zahlreiche Vogelarten. Im Herbst versammeln sich hier tausende von Zugvögeln, um ihren Flug in den Süden anzutreten.
Der Hohner See ist Lebensraum vieler unterschiedlicher Tierarten. Ein Zusammenschluss von verschiedenen Vereinen aus der Umgebung hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Artenvielfalt zu erhalten.
Tipp
Die 10 schönsten Wanderungen rund um den Hohner See über www.komoot.de
Wenn man aus Richtung Hohner See entlang des alten Bahndammes an der Transall vorbei die Straße überquert, kommt man zum wunderschön gelegenen Ottergehege. Als das Ottergehege 2007 eröffnet wurde, war der Fischotter in der wasserreichen Landschaft der Eider-Treene- und Sorgeniederung fast ausgestorben. Heute sind die scheuen, streng geschützten Wassermarder wieder heimisch und mit viel Glück in den Flüssen, Bächen, Gräben und am Hohner See zu sehen.
Hautnah kann man zwei junge Fischotter täglich im Ottergehege von der Aussichtsplattform zu den Fütterungszeiten erleben.
Öffnungszeiten
Täglich um 16 Uhr, größere Gruppen sollten sich vorher anmelden.
Kontakt
Klaus Harbs
Telefon 04335 542
Verein
Natur- und Umweltschutzzentrum Hohner See e. V.
Jürgen Kuhrt (1. Vorsitzender)
Hohe Straße 4, 24806 Hohn
Telefon 0172 8872824
Seit 1968 war das Lufttransportgeschwader 63 und die Transall mit der Gemeinde Hohn tief verbunden. Mit Hilfe vieler Organisatoren, Helfern und eines Sponsors war es Ende 2018, möglich eine Transall in Hohn auszustellen. Eine militärgeschichtliche Ausstellung über das Lufttransportgeschwader 63 ergänzt diesen Ausflugspunkt in Hohn am alten Bahnhof.
Das Transportflugzeug war über Jahrzehnte durch seinen Einsatz mit Hilfsflügen in der ganzen Welt bekannt und erhielt als Dank schon 1984 den Namen „Engel der Lüfte”.
Vereine oder Gruppen ab 10 Personen können einen Termin für eine Besichtigung mit einem Vortrag über die Geschichte und Einsätze der Transall vereinbaren. Zudem kann das Flugzeug für Veranstaltungen gebucht werden. Dafür wird eine Vermietungsgebühr von 120 € fällig, zudem muss im Vorfeld eine Kaution gezahlt werden.
Weitere Informationen finden Sie hier: www.tg-ltg63.de
Kontakt
Fernab der großen Touristenströme, umgeben von Nord- und Ostsee, liegt die Flusslandschaft Eider-Treene-Sorge. Sanft schlängeln sich die drei namensgebenden Flüsse durch diese einzigartige Region mit ihren artenreichen Feuchtwiesen und Mooren, natürlichen Flachseen und den Laubmischwäldern, die wie Inseln aus dem Flachland emporragen.
Auf dem 240 km langen Radweg können Naturliebhaber abseits des Verkehrs die Ruhe des Geest-und Marschlandes genießen. Idyllische Fluss- und Bachläufe durchziehen diese einzigartige Wiesenlandschaft zwischen den Städten Husum, Heide, Schleswig und Rendsburg.
Auch der Mensch hat hier seine Spuren hinterlassen: Schöpfwerke, Schleusen, Reetdachhäuser, Storchennester und ein Netz an Wallhecken – den sogenannten Knicks – prägen diese idyllische Natur und Kulturlandschaft.
Kontakt
Telefon: 04638 898404
www.ets-radweg.de
Foto: photocompany
Was eine Geschichte auszeichnet ist ihre Geschichte. Wer wissen möchte, wie es in Hohn noch vor 100 Jahren ausgesehen hat und wie die Menschen damals gelebt haben, der ist im Hohner Dorfmuseum im Alten Bahnhof genau richtig. Mit viel Liebe werden hier Zimmer für Zimmer Eindrücke aus der Gemeindegeschichte ausgestellt.
Dabei sind alle Stücke von Hohner Bürgern gestiftet. Von Hohn für Hohn. Von Werkzeugen und Arbeitsgeräten über Handarbeiten wie Weißstickereien und Porzellan bis hin zu alten Dokumenten findet sich hier Einiges, um Neues zu lernen oder Erinnerungen aufzufrischen. Aufgrund einer umfassenden Datenbank, die bis zu den Kolonisten aus dem 18.Jahrhundert zurück geht, kann im Dorfmuseum sogar Ahnenforschung betrieben werden.
Wer möchte, kann eine kleine Führung bekommen, oder das Museum einfach so auf sich wirken lassen.
Auch außerhalb der Öffnungszeiten können gerne Termine vereinbart werden.
Öffnungszeiten
jeden ersten Sonntag im Monat von Mai bis Oktober
Kontakt
Ursula Bartels
Bahnhofstraße 21, 24806 Hohn
Telefon 04335-1256
E-Mail bartels.wilfried@t-online.de
Am alten Bahnhof, jetzt Heimat vom Dorfmuseum entsteht ein Steinbackofen. In diesem Ofen kann an bestimmten Terminen unter Anleitung von erfahrenen Bäckern Brot und Kuchen für den Eigenbedarf von Hohner Bürgern oder für Veranstaltungen am Museum gebacken werden. Die Zubereitung von Brot und Kuchenteig erfolgt in einem Nebenraum vor Ort. Vor dem Backen wird der Ofenraum mit Holzfeuer auf die benötigte Temperatur gebracht. Ist diese erreicht, können die Brote und anschließend die Kuchen oder Pizzen gebacken werden.
Die Gemeinde Hohn hatte von 1910 bis 1974 Anschluss im Personenverkehr am Bahnhof Hohn an der Bahnstrecke Husum – Erfde - Rendsburg.
Der Güterverkehr befuhr die Strecke in Hohn noch bis zum 28.Mai 1988.
Heute ist das Bahnhofsgebäude der zentrale Mittelpunkt für Kultur und Natur in Hohn.
So ist im Gebäude das Hohner Dorfmuseum untergebracht, sowie eine Ausstellung rund um den Hohner See.
Der alte Bahndamm wird zudem als Rad- und Wanderweg genutzt.
Mittelpunkt der Kirchengemeinde Hohn ist die über 300 Jahre alte Marienkirche. 1694 wurde sie nach nur zweijähriger Bauzeit eingeweiht.
Bis heute zeugen der mittelalterliche Taufstein, das spätmittelalterliche Kruzifix und die kunstvollen Schnitzereien an Kanzel und Westempore von einer reichen Innenausstattung durch das Erbe der Rendsburger Campen Kirche.
Die grünen Lungen des Dorfes
Alte Dorfbestände wie die durchgewachsenen Kopflinden, welche über 200 Jahre alt sind, kann man an der Marienkirche zentral im Dorf gelegen, bewundern.
Sie erfüllen wichtige ökologische Funktionen für Tier und Menschen.
Eine 200 Jahre alte Linde kann bis zu 7000l Sauerstoff freisetzen – das entspricht den Tagesbedarf von ca 50 Menschen. Das Laubdach wirkt wie ein großer Filter. Die Luft unter Bäumen enthält bis zu 70% weniger Staubteilchen als die Luft einer baumlosen Straße.
Besichtigungen der Kirche können gern über das Kirchenbüro abgestimmt werden.
Gottesdienst
So. 10.00 Uhr, letzter So. im Monat 18.00 Uhr
Kontakt
z. Zt. Pastorin Anke Andersson
Hauptstraße 22
Telefon: 04335-334
E-Mail kirchengemeinde-hohn@kkre.de